Hallo zusammen, nach einer erneuten einmonatigen Schreibpause melde ich mich wieder, noch einmal mit Utas Post. Diesmal handelt es sich um einen Brief an Hilde J., Mutter einer alten Freundin von mir, die früher Bibliothekarin im Goethe-Institut von Caracas war. Uta hat beide ins Herz geschlossen, und so entstand ein Briefkontakt mit Hilde, die damals in Füssen im Allgäu lebte. Merkwürdigerweise drückt sie in diesem Brief (den sie auf dem Tag genau 4 Jahre vor ihrem eigenen Ableben geschrieben hat) ihre Sorge darüber aus, zu ihrem Lebensende nicht geistig klar bleiben zu können, und ihren Wunsch, mir so etwas zu ersparen. Leider Gottes haben sich ihre Befürchtungen verwirklicht - wenn auch für eine kurze Zeitspanne, Gott sei Dank. Und nun der Brief: 21. Juli 2002 Liebe Hilde, herzlichen Dank für Deinen lieben Brief vom 19.6. Sei bitte nicht böse, daß ich erst heute antworte, wir hatten einiges um die Ohren, denn unser Dach wurde gemacht. ...