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Mostrando las entradas de 2021

Der Silberpfeil

 Hallo zusammen, neulich, als ich einen meiner täglichen Spaziergänge unternahm, ging ich an einer kleinen Apotheke vorbei, auf deren Parkplatz ich dieses Autochen parken sah:     schnell zog ich meine 12 Megapixel-Digitalkamera raus und machte dieses Paar Bilder. Ein Paar Wochen später, und weiter nördlich, an einem längeren Samstag-Spaziergang von etwa 7 Kilometern, ging ich an einem weiteren Exemplar dieses Wagens vorbei:     Es handelt sich selbstverständlich um Exemplare (zweitürig bzw. viertürig) vom Honda Civic, ein kleiner aber schneller Wagen aus Japan, wie er in den siebziger Jahren gebaut wurde.  Aber, wenn ich ihn sehe - vor allem das silberfarbene Modell - denke ich für mich:  da steht ein Silberpfeil! Hört man das Wort Silberpfeil (ins besondere, wenn einem die deutsche Sprache so geläufig geworden ist wie in meinem Fall) dann kommen einem zunächst die Rennwagen von Mercedes Benz in Erinnerung, da sie seit Jahrzehnten diesen Namen tragen....

Zwei Gedichte, von Thérèse von Lisieux inspiriert

  Hallo zusammen, letzte Woche habe ich erneut (so wie ich es bereits vor 2 Jahren und vor einem Paar Monaten getan habe) an einem kleinen Kurs über Thérèse von Lisieux teilgenommen. Diesmal war Thérèses Gedicht „Vivre d’Amour“ das Hauptthema. Als kleine „Hausaufgaben“ verfasste ich zwei kurze Gedichte, die ich nun hier wiedergeben und publizieren möchte.   La imagen de Sta. Teresita, tal y como está engalanada en estos días en su iglesia en Quito.  Foto tomada por mí.    Pensando en "la science de l'Amour" Mi corazón ama, pero no lo suficiente porque soy humano. Pero a tu pies, mi buen Jesús, soy uno con tu Amor y mi corazón ama a través del tuyo y puede amar en la medida en que sueles hacerlo. Tu Amor se vuelve mi oxígeno                                             - y vivo de tu Amor.   Mi corazón ama a través de tu Amor y ese Amo...

Wasser als Lebenselixier - ein prophetischer Liebesbrief und ein aktueller Artikel (1992)

Hallo zusammen, dieser Brief von Uta, einer von den vielen aus der Zeit unserer vorläufigen Trennung, hat sich als besonders prophetisch erwiesen:  ALLES, was sie für unsere erst beginnende Beziehung vorausahnt, ist eingetroffen. Sie hat ihn auf der Rückseite von der Fotokopie eines Artikels aus der Zeitschrift esotera geschrieben,  eine Zeitschrift, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gibt, die aber für viele Deutschlernende aus meiner Zeit ein Begriff ist, da sie in der Bibliothek vom Goethe-Institut damals zahlreich zu finden war. Es wurde vor fast 30 Jahren verfasst, aber das Thema ist aktueller denn je. Zunächst der wunderschöne Liebesbrief:       27. September 1992 Mein geliebter Sérvulo, so viele Dinge gehen mir durch den Kopf und ich weiß kaum, wo ich anfangen soll.  Also am Anfang.  Dieser Bericht, den ich für meinen Brief benutze, ist aus der „esotera“ Sept. 92 und er hat mich seht interessiert, weil Wasser hier bald (eigentlich ist es schon j...

Fünfzehn Jahre bereits - mit und ohne Dich

 Nein, ich habe es nicht vergessen:  gestern, am 21. Juli, jährte sich die Abreise meiner geliebten Frau von dieser Welt zum 15. Mal.  Und immer noch fällt es mir schwer, darüber zu schreiben. Das einzig passende, das ich hier niederschreiben kann, sind die Worte von der Song "Willst du mich für immer", von der deutschen Schlagersängerin Michelle, der heimlichen Königin der romantischen Schlagersongs (Tut mir leid, Helene Fischer; Michelle ist und bleibt es).  Eine Song, die heutzutage in vielen deutschen Hochzeiten als Coverversion gesungen wird. WILLST DU MICH FÜR IMMER   Du spannst den Himmel für mich auf Du stoppst die Welt in ihren Lauf Nur für mich stiehlst du den Sternen ihr Licht Ich wach' in deinen Armen auf und auf einmal steigt die Sonne rauf ist doch der Tag noch so grau Du sagst den Rosen  welche Farbe ich heut' mag Und ich les' in deinem Blick was dich mein Herz heute fragt: Willst du mich für immer? Für jetzt und alle Zeit im tiefsten Stu...

El Poeta de nuestro futuro (Otra traducción)

Hallo zusammen,  vor etwa einem Monat, als ich im Dickicht vom Internet auf der Suche  nach Deutschkursen, Büchern und Zeitschriften in deutscher Sprache war, bin ich auf ein Exemplar vom Spiegel aus dem Jahr 2014 gestoßen, genauer gesagt aus den Tagen der Frankfurter Buchmesse, das zwei ganz besondere Artikel enthielt:  ein Interview mit Herta Müller, und ein Artikel über Reiner Stach, den Biografen von Franz Kafka, und sein damals gerade erschienenes drittes Buch seiner berühmt berüchtigten Kafka-Biografie, vielleicht die beste Kafka-Biografie überhaupt.  (Mit dem sehr interessanten Herta Müller-Interview werde ich mich demnächst beschäftigen.) Ich habe fast alle Bücher von Franz Kafka, wenn auch nur auf Spanisch, gelesen (ich war 17 Jahre alt, als ich Kafka einen Semester lang an der Universität in Caracas studiert habe, d.h. in einer Zeit, als es diese Biografie noch gar nicht gab), und konnte deshalb der Versuchung nicht widerstehen, dieses Artikel zu übersetzen...