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Mostrando las entradas de 2018

Brief an Karin 1998

Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, wegen der dreimonatigen Schreibpause.  Ich hatte alle Hände voll zu tun, nicht zuletzt wegen der äusserst schwierigen Lage hier bei uns. Was nun kommt ist ein Brief aus unserer Anfängerzeit in Chiguará, ein Jahr nach unserem Umzug. Es ist ein Brief an Karin, Utas beste Freundin aus ihrer letzten Zeit.  Sie schreibt über den Rosenstrauch in Karins Garten, dessen Rosen mit Utas ersten Namen benannt wurden.  Und:  sie schreibt über unseren Nachbarn, und über ihr Vertrauen an ihnen, das später weitgehend enttäuscht wurde. Allerdings:  die Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir diese Grippe hätten ernster nehmen sollen, denn sie entwickelte sich ein Paar Monate später zu einer schweren Influenza, die uns hart getroffen hart. Und nun zum Brief: 21.5.1998 Liebe Karin, ganz lieben Dank für Deinen Brief vom 11.5., er erreichte uns heute.  Da haben die Venezolaner wohl gezaubert, wenn ein Brief in 10 Tag...

2 Jahre Blog - Chiguará ganz am Anfang

Heute vor genau zwei Jahren habe ich mit der Arbeit an diesem Blog begonnen.  Auch wenn ich nur schleppend vorankomme, ein deutliches Bild meines vergangenen Lebens mit Uta nimmt bereits Gestalt an. Nun sind zwei Briefe, von mir und von Uta, an der Reihe, aus unseren ersten Monaten in Chiguará.  Das war vor 21 Jahren.  Die Briefe waren für Jutta, bereits erwähnt in diesem Blog, und für Gordana, eine weitere Reiki-Schülerin von Uta - und wie Jutta ebenfalls Doktor in der Zahnheilkunde. 8. Juni 1997 Liebe Jutta, nun sind wir schon 2 Monate hier und haben immer noch nicht alle Kartons ausgepackt.   Seit November 1996 haben wir eingepackt und unseren Container vorbereitet.   Dabei hatten wir alles Glück, was man sich so wünscht.   Eigentlich wollte ich mein Auto mit nach Venezuela nehmen, hatte es auch schon durchreparieren lassen, dann versagte es am 2. Weihnachtstag wieder wegen der Lichtmaschine.   Nun wurde mir die Geschichte zu heiß un...

Brief an Ingrid 1998 (unvollständig)

Hallo zusammen, was folgt ist der Beginn eines Briefes an Ingrid, von dem nur noch die erste Seite erhalten geblieben ist.  Ich publiziere ihn aber trotzdem, denn er ist Zeugnis meiner Anfangszeiten mit Uta in Chiguará:  die ersten Monate, unser anfänglicher Umgang mit dem Patio und den Kaffeepflanzen, unsere erste Begegnung mit Señor Resulio, über seinen Hund Aristo, der auch  - wenn auch nur für eine kurze Zeit - unser Hund geworden ist, alles kommt im Brief zum Ausdruck; und er zeigt außerdem, daß mein Deutsch, knapp ein Jahr nach unserem Umzug nach Chiguará, immernoch in bester Form war. Und nun zum Brief: Chiguará, 08. Oktober 1998 Liebe Ingrid, an einem schönen, ruhigen Donnerstagnachmittag schreibe ich D ir kurz ein Paar Zeilen, in dem Wunsch, daß es Dir und Deiner Schwester Christa gut geht.   Uns geht es z. Zt. gut, der Alltag verläuft mit viel zu tun in diesem großen Haus, aber voller Frieden und Liebe.   Wir kommen hier klar mit ...

Brief an Helga

Den folgenden Brief, der vor beinah zwanzig Jahren verfaßt wurde, hat Uta an Helga geschrieben, eine liebe alte Freundin von ihr aus der Zeit, bevor sie mich kennengelernt hat. Helga war gebürtige Hamburgerin und lange als Sozialarbeiterin tätig, und irgenwann Ende der achtziger oder Anfang der neunziger Jahre hat sie eine Hirnblutung bekommen, weshalb sie im Unikrankenhaus Eppendorf notoperiert werden musste. Damals hatte Utas Reikiarbeit bereits ihren Lauf genommen, und sie hat ihre Freundin tage-, vielleicht wochenlang, sobald und so oft sie konnte, dort besucht, um ihr auf den einzigen Stellen Reiki zu geben, die ihr zugänglich waren: direkt an den Fußsohlen oder leicht ein Paar Zentimeter schwebend über Helgas bandagiertem Kopf. Diese Behandlungen, da bin ich mir sicher, haben entscheidend dazu beigetragen, daß Helgas Erholung nach der OP erfolgreich und vollständig gewesen ist. Uta hat mir einmal erzählt, Helga habe ihr anvertraut, die Tage, an denen sie dort zu Besuc...