Meine verstorbene Frau Astrid-Uta hat in ihren letzten Jahren (an meiner Seite) einige ihrer Eindrücke über ihre Adoptivheimat Venezuela auf Papier festgehalten. Der Grundton ihrer schlichten, kurzen Erzählungen war humorvoll, auch wenn sie sich manchmal wohl einiges an Frust aus der Seele geschrieben hat. Mein Eindruck, sie habe trotzdem in ihren letzten Tagen keinen Groll gehegt, was unser Leben in Venezuela betraf, hat sich nicht nur bestätigt, sondern sogar verstärkt im Laufe der Jahre. 2001 waren wir auf Bonaire für 10 Tage; es waren unsere ersten Ferien außerhalb Venezuelas nach ihrer Pensionierung. Aus dieser Reise stammt der folgende Text. Demnächst kommt noch einer hinzu. FLUGGESELLSCHAFTEN In Venezuela ist Fliegen immer ein Abenteuer, eine Aufregung. Die Flugpläne sind generell so konstruiert, daß die Anschlußflüge erst in Stunden erfolgen oder gerade weg sind. Pünktlich fliegt selbstverständlich auch keine Maschine. So dau...