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Mostrando las entradas de agosto, 2016

Brief zum Ableben meiner Frau 2006

Hallo zusammen, folgenden Brief habe ich etwa ein Jahr nach dem Ableben meiner Frau, für Verwandte, Freunde und Bekannte von ihr verfasst;  es hat mir etwas Mühe gekostet, ich musste mich regelrecht zusammenraffen, um es zu schaffen.   Das Ergebnis lässt sich noch heute, neun Jahre danach, recht gut lesen. Interessanterweise hat heute die Welt vom Tod Juan Gabriels erfahren; er war einer von Utas Lieblingskünstlern im spanischsprachigen Bereich.  Und nun der Brief:  Es mag Ihnen wundern, wenn Utas Mann Sérvulo ihnen schreibt. Der Anlaß ist sehr traurig, so traurig, daß ich einige Monate gebraucht habe, um mich zusammenzureißen, um mich zu durchringen, diese Zeilen zu schreiben. Ich habe mich regelrecht davor gegraust. Aber nun reiße ich mich zusammen, um über das zu berichten, was nicht länger warten kann und darf. Seit nun über 6 Monaten bin ich hier allein im Haus. Meine über Alles geliebte Frau ASTRID-UTA ist am 21. Juli verg...

Tagebuch-Eintragungen von einem Arbeitsbienchen (1988)

Hallo zusammen, folgende sind kurze Tagebuch-Notizen, die Uta Ende der 80er Jahre in ein niedliches Büchlein geschrieben hat.   Damals war sie in eine langjährige Beziehung zu einem gewissen Jörn, «Profi»-Windsurfer und ehemaliger Kampfschwimmer der Bundesmarine, verstrickt.   Sie hat mir einiges über ihre ehemaligen Beziehungen erzählt, d as Büchlein aber habe ich erst nach ihrem Ableben (am 21.07.2006) wiederaufgefunden.  Die Hervorhebung auf Fettdruck stammt von mir. 27.10.1988 Wir haben gestern viel eingekauft.   1 Kamera 1 Hose, dann haben wir Lettmanns zum Essen eingeladen, ein schlapper 1000der ging hinaus.   Für so viele unbedingt wichtige Dinge ist Geld da.   Ein kleines Maschinchen zum Basteln etc.   - aber Grand Canaria fällt für mich aus.   Zu teuer, kein Geld da.   Kommt mir irgendwie bekannt vor.   Habe ich mich schon so daran gewöhnt, meine Wünsche zurückzustellen?   Sonst konnte ich immer nicht ...

Brief an I. - Chiguará

Hallo überall, nun beginne ich mit dem Zusammentragen der Briefe und Texte meiner geliebten Uta. Jahrelang hat sie einen konstanten Briefwechsel mit lieben Freundinnen und Verwandten aufrechterhalten, die sie in Deutschland zurückgelassen hat.  Damals, im Laufe der Jahre, habe ich so viel davon vor dem Abschicken fotokopiert, wie ich nur konnte, und das Meiste hat die mittlere Katastrophe meines Umzugs 2011 überlebt!  Die Namen werde ich mir vorbehalten und beschränke sie auf die Anfangsbuchstaben. Wie immer schreibe ich Utas ursprünglichen Wortlaut nieder; schon ab jetzt soll klargestellt werden, daß Uta die letzte Rechtschreibreform nicht mitgemacht hat! Und nun der Brief, vom 16. Januar 2006. Liebe I., nun wird es aber wirklich Zeit, mich für Deinen sooo langen und schönen Brief vom 3. Okt. zu bedanken.  Im Februar bist Du ja bestimmt aus Kenia zurück und ich hoffe vom Herzen, daß es wieder eine wunderschöne Zeit war.  Wir haben hier das Weihnachtsfest und...

Utas SOS-Brief 1999

1999 war die fürchterliche Katastrophe von Vargas. Wir waren bereits 1997 von Pinneberg in Schleswig-Holstein nach Chiguará in den venezolanischen Anden umgezogen, und wir hatten zu diesem Zeitpunkt bereits zweieinhalb Jahre lang ein bescheidenes, aber gutes Leben geführt.  1999 war ein verregnetes Jahr, daran kann ich  mich erinnern, es gab keine richtige Trockenzeit, und dann wurde Vargas zum Ende dieses Jahres und so kurz vor dem Countdown zum neuen Millennium von diesem Jahrhundertereignis heimgesucht. Meine verstorbene Frau Astrid-Uta (ab heute allerdings werde ich sie hier öfter Uta nennen) hat per E-Mail einen Hilferuf an verschiedene deutsche Medien geschickt. Wir mussten dazu in die 60 Km. entfernte Stadt Mérida fahren, um an einen PC heranzukommen und zu mailen, denn unser Dorf hatte damals noch kein Internet! Was folgt ist ihr Text von damals im genauen Wortlaut. SOS! Venezuela! Dies ist ein Hilferuf! Venezuela benötigt dringend private Hilfe! Die Ausmasse de...