Hallo zusammen,
Noch eine zweimonatige Pause!
In einem früheren Eintrag auf diesem Blog habe ich Utas Erzählung über Fluggesellschaften niedergeschrieben, die sie nach unserem Urlaub auf Bonaire 2001 verfasst hat. Nun kommt die Transkription ihres Kommentars über dieses wunderschöne Inselchen, das nur einmal von uns besucht worden ist.
Die Insel
In stillen Gedanken kamen wir auf die Insel, um hier evtl. ein neues zu Hause zu finden. Das Türkis des Wassers ist fast außerirdisch und es fällt sehr schwer, dafür Worte zu finden. Wenn dann eine weiße Möwe oder selbst ein grau/weißer Pelikan über dieses Wasser fliegt, dann erleuchtet das Türkis des Wassers das Gefieder des Vogels. Die Seeschwalbe oder Möwe und auch der Pelikan leuchten vom Bauch her in einem türkisenen Phosphor.
So richtige riesige Sandstrände haben wir nicht gefunden, es sei bei Sorobon, ein FKK-Club. Dort weht der Wind aber sehr stark, für uns, zu stark. Also ein Wind, für Windsurfer gerade richtig. Als Sonnenbader wird man eher zum gut panierten Wiener Schnitzel. Gott sei Dank haben wir 2 min. zu Fuß ein "Strändchen" gefunden. Es gibt etwas weißen Sand, wie Mondamin. Zum Wasser hin häufen sich abgebrochene Korallenstückchen, für die Füße unangenehm, für Musikliebhaber jedoch ein Traum: denn jede Bewegung der Wellen läßt diese Korallenstückchen ganz zart, fast gläsern klingen. Das ist eine einzigartige Musik, wie sie nur von Elfen gespielt werden kann. So haben wir etliche Korallenstückchen gesucht, gleich mit Löchern versehen, um daraus zu Hause ein Windspiel zu basteln und den Klang der Korallen mitzunehmen.
Die großen Meeressäume in Richtung Salinen haben es uns auch angetan. Da gibt es viele Tauch- und Schnorchelplätze, die uns weniger interessieren. Dafür ziehen uns die vom Meer angehäuften Korallenberge magisch an. Das Weiß dieser von der Sonne gebleichten Meerestiere ist magisch. Und was man da alles findet: Muscheln in jeder Größe und Form und Korallen: rund, tellerförmig, spitz wie Geweihe und verschlungen wie ein Gehirn. Da stellen wir ernsthafte Überlegungen an, was wir nicht wieder mit nach Hause nehmen - anstatt!
Auch die Salinen haben ihre Reize. Riesige Salzberge erinnern an den Schnee in Europa. Zum Fuß der Salzberge rosafarbenes Wasser in den Salzgewinnungsbecken. Und dort, wo das Salz kristallisiert ist, leuchtet es und blinkert es wie im Winterwald. Selbst die Fahrzeuge der Salinengesellschaft hinterlassen die gleichen Spuren, wie die Autos im frischen Schnee. Ein kleiner Unterschied ist da allerdings, denn das Salz hat nebenbei ein Leuchten in einem zarten Rosa - Ton.
Und hinter den Salinen kommt dann die Überraschung, das Pekelmeer, mit seinen Flamingos, tieforange mit schwarzen Schwanzfedern,wenn sie mit den Flügeln schlagen. Da treffen 3 Farben aufeinander: das grün/blau des Pekelmeeres, das Weiß der Säume und Eingrenzungen und das Orange der Flamingos. Eine Symphonie der Farben. Also rundum, es gibt hier wunderschöne Plätzchen und selbst unter Wasser läßt uns der Rausch der Farben nicht los.
Und was hält uns dann davon ab, hier zu wohnen? Nun, das sind nur wenige Dinge - aber ausschlaggebend.
A) ist das Klima: es ist uns zu heiß. Wir wollen nicht den Rest des Lebens mit Klimaanlage leben und ohne geht nicht.
B) der Antennenwald, der die Insel von einem zum anderen Ende mit Strahlen bombardiert. Für uns der wichtigste Grund, denn die Strahlung beschert uns Kopfschmerzen.
C) der Wind, der stetig und ständig weht. Klar, ohne ihn wäre die Hitze unerträglich. Aber, wir sind weder Segler noch Surfer und hätten auch gern mal gemäßigte Windstille.
So wird Bonaire für uns lediglich Urlaubsinsel sein, eine wunderschöne. Unser zu Hause am Meer suchen wir anderweitig.
Noch eine zweimonatige Pause!
In einem früheren Eintrag auf diesem Blog habe ich Utas Erzählung über Fluggesellschaften niedergeschrieben, die sie nach unserem Urlaub auf Bonaire 2001 verfasst hat. Nun kommt die Transkription ihres Kommentars über dieses wunderschöne Inselchen, das nur einmal von uns besucht worden ist.
Die Insel
In stillen Gedanken kamen wir auf die Insel, um hier evtl. ein neues zu Hause zu finden. Das Türkis des Wassers ist fast außerirdisch und es fällt sehr schwer, dafür Worte zu finden. Wenn dann eine weiße Möwe oder selbst ein grau/weißer Pelikan über dieses Wasser fliegt, dann erleuchtet das Türkis des Wassers das Gefieder des Vogels. Die Seeschwalbe oder Möwe und auch der Pelikan leuchten vom Bauch her in einem türkisenen Phosphor.
So richtige riesige Sandstrände haben wir nicht gefunden, es sei bei Sorobon, ein FKK-Club. Dort weht der Wind aber sehr stark, für uns, zu stark. Also ein Wind, für Windsurfer gerade richtig. Als Sonnenbader wird man eher zum gut panierten Wiener Schnitzel. Gott sei Dank haben wir 2 min. zu Fuß ein "Strändchen" gefunden. Es gibt etwas weißen Sand, wie Mondamin. Zum Wasser hin häufen sich abgebrochene Korallenstückchen, für die Füße unangenehm, für Musikliebhaber jedoch ein Traum: denn jede Bewegung der Wellen läßt diese Korallenstückchen ganz zart, fast gläsern klingen. Das ist eine einzigartige Musik, wie sie nur von Elfen gespielt werden kann. So haben wir etliche Korallenstückchen gesucht, gleich mit Löchern versehen, um daraus zu Hause ein Windspiel zu basteln und den Klang der Korallen mitzunehmen.
Die großen Meeressäume in Richtung Salinen haben es uns auch angetan. Da gibt es viele Tauch- und Schnorchelplätze, die uns weniger interessieren. Dafür ziehen uns die vom Meer angehäuften Korallenberge magisch an. Das Weiß dieser von der Sonne gebleichten Meerestiere ist magisch. Und was man da alles findet: Muscheln in jeder Größe und Form und Korallen: rund, tellerförmig, spitz wie Geweihe und verschlungen wie ein Gehirn. Da stellen wir ernsthafte Überlegungen an, was wir nicht wieder mit nach Hause nehmen - anstatt!
Auch die Salinen haben ihre Reize. Riesige Salzberge erinnern an den Schnee in Europa. Zum Fuß der Salzberge rosafarbenes Wasser in den Salzgewinnungsbecken. Und dort, wo das Salz kristallisiert ist, leuchtet es und blinkert es wie im Winterwald. Selbst die Fahrzeuge der Salinengesellschaft hinterlassen die gleichen Spuren, wie die Autos im frischen Schnee. Ein kleiner Unterschied ist da allerdings, denn das Salz hat nebenbei ein Leuchten in einem zarten Rosa - Ton.
Und hinter den Salinen kommt dann die Überraschung, das Pekelmeer, mit seinen Flamingos, tieforange mit schwarzen Schwanzfedern,wenn sie mit den Flügeln schlagen. Da treffen 3 Farben aufeinander: das grün/blau des Pekelmeeres, das Weiß der Säume und Eingrenzungen und das Orange der Flamingos. Eine Symphonie der Farben. Also rundum, es gibt hier wunderschöne Plätzchen und selbst unter Wasser läßt uns der Rausch der Farben nicht los.
Und was hält uns dann davon ab, hier zu wohnen? Nun, das sind nur wenige Dinge - aber ausschlaggebend.
A) ist das Klima: es ist uns zu heiß. Wir wollen nicht den Rest des Lebens mit Klimaanlage leben und ohne geht nicht.
B) der Antennenwald, der die Insel von einem zum anderen Ende mit Strahlen bombardiert. Für uns der wichtigste Grund, denn die Strahlung beschert uns Kopfschmerzen.
C) der Wind, der stetig und ständig weht. Klar, ohne ihn wäre die Hitze unerträglich. Aber, wir sind weder Segler noch Surfer und hätten auch gern mal gemäßigte Windstille.
So wird Bonaire für uns lediglich Urlaubsinsel sein, eine wunderschöne. Unser zu Hause am Meer suchen wir anderweitig.
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