Hallo zusammen,
was folgt is ein weiterer Brief an Frau Dr. Jutta Ginsberg (1933-2013), Freundin und Mentor von meiner verstorbenen lieben Uta. Noch einmal kommen unser Alltag in Chiguará und unsere gemeinsame Arbeit (diesmal mit Reiki) zum Vorschein, sowie Utas hochspirituelle Einsichten, die durch ihre persönliche Arbeit und Entwicklung gestochen scharf, kompromißlos und kontrovers geworden waren. Dieses Weltbild von ihr hat mich vom Anfang an zutiefst beeindrückt, und es prägt meins größtenteils bis zum heutigen Tag.
was folgt is ein weiterer Brief an Frau Dr. Jutta Ginsberg (1933-2013), Freundin und Mentor von meiner verstorbenen lieben Uta. Noch einmal kommen unser Alltag in Chiguará und unsere gemeinsame Arbeit (diesmal mit Reiki) zum Vorschein, sowie Utas hochspirituelle Einsichten, die durch ihre persönliche Arbeit und Entwicklung gestochen scharf, kompromißlos und kontrovers geworden waren. Dieses Weltbild von ihr hat mich vom Anfang an zutiefst beeindrückt, und es prägt meins größtenteils bis zum heutigen Tag.
9. März 2003
Liebe
Jutta,
Dein
lieber Brief vom 21.11.02 mit dem süßen Bildchen und der Karte zum Geburtstag
traf hier genau am 25.2.03 ein. Einige
böse Buben hatten den Postweg sooo lange blockiert, obwohl unsere Dorfpost
geöffnet hatte, arbeiten wollte und jeden Tag für “Nichts” zum Arbeitsplatz
kam. Nun Ende gut, alles gut. Ich freue mich und danke Dir recht
herzlich. Das Bildchen von Victoria und
Dir kommt an unsere Bild-Pinnwand. Dort
begleiten uns unsere Lieben tagtäglich.
Ist das ein süßes Mädelchen und nun schon 1 Jahr jung. Wie rennt doch die Zeit – und Omi, Du schaust
aber gut aus. Hast das gleiche Leuchten
in den Äuglein wie´s Enkelchen.
Herzlichen
Glückwünsch nachträglich zum 40. Hochzeitstag.
Da muß ich mich wiederholen: wie schnell vergeht doch die Zeit. Weißt Du, daß wir am 26.April 03 unseren 10.
Hochzeitstag feiern werden? Das ist ein
Viertel der Zeit, die Ihr zusammen erlebt.
Für uns sind das wunderbare 10 Jahre, die schönsten meines Lebens. Ich hoffe, daß wir noch viele gemeinsame
Jahre vor uns haben und wünsche Dir und Karol auch noch viele glückliche Jahre
in Gesundheit und Freude.
Weniger
schön für Euch war ja der Todesfall zur Taufe von Victoria, gut für das
Kind. Das Universum hat wohl ein
Einsehen. Weißt Du, warum alle Kinder
bei der Taufe schreien und das nicht wollen? Diese Praktik versiegelt das 3. Auge, das
Chakra zur Verbindung mit dem Allsein!!!
Die Taufe ist eine freimaurerische Praktik, den kleinen Menschen
abzunabeln und für die gesellschaftliche und kirchliche Manipulation
vorzubereiten. Deshalb arbeiten Staat
und Kirche auch so gut zusammen! Wir
erleben hier Kinder, die nicht getauft wurden, das sind Wunder der Verbundenheit
mit dem göttlichen Wissen. Demnächst
haben wir 2 davon im Reiki-Kurs. Durch
die Reiki-Meisterschaft bin ich an dieses Wissen gekommen. Mit Reiki, als Meister, kannst Du die
verschlossenen Chakren wieder öffnen.
Wie gern würde ich Dir dieses geheime Wissen mitteilen, nur brieflich
ist das nicht möglich und es gibt nur ganz ganz wenige Meister, die dieses
Wissen teilen. Ist schon wieder ne heiße
Sache, wenn ich das schreibe und der Brief geöffnet wird.
Nun,
2003 sehen wir auch nicht rosig aber ich weiß eines, wir haben die Zukunft in
unseren Händen – wortwörtlich. Phyllis sagte
immer: „Ihr Meister, ihr wißt gar nicht,
was ihr in den Händen habt.“ Heute haben
Sérvulo und ich eine Ahnung davon. Wir
verändern in unserem täglichen Training recht oft die Situation und oft bedaure
ich es sehr, daß Du keine Reiki-Meisterschaft angestrebt hast. Es ist das Größte und Höchste, was wir
besitzen. Wir haben wirklich die Zukunft
in den Händen und das wurde uns hier recht oft bewiesen. Auch Du kannst mit dem 2. Grad den Weg positiv
verändern. Je mehr Kanäle daran
arbeiten, umso kräftiger der Erfolg. In
Reiki leben wir jeden Tag neue Wunder, auch was die politische Scene hier
betrifft.
Auf
dem Flug zur Isla Margarita, es war eine der ersten Maschinen die flogen, war
unser Gouverneur an Board und da wir uns kennen, konnten wir ein Paar Worte
wechseln, einige Briefe von Bewohnern von Chiguará überreichen und unsere
persönliche Unterstützung zusagen. Diese
Menschen, die hier angefeindet werden, von Herrn Bush z. B., sind bescheiden
und hochspirituell. Sie haben aber auch
ein spirituelles Volk im Rücken und ich glaube, Venezuela wird der Welt viel
zeigen, wenn die Medien bereit sind, die Wahrheit zu sagen.
Wir
sind zuversichtlich, denn wir wissen:
was wir heute denken und erwarten, das leben wir morgen.
Z.
Zt haben wir einen jungen Yanomami-Indio
im Haus, der die Isla Margarita nach einem Raubüberfall auf seine Person und
das Hotel, wo er arbeitete, verlassen mußte.
Er hatte eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gemacht und bekam
Morddrohungen. Kommende Woche, wenn das
Geld für´s Ticket auf meinem Konto ist (Freunde aus Schweden bezahlen es),
fliegt er nach Schweden – in Sicherheit.
Die Regierung ist manchmal machtlos gegen die Machenschaften „gewisser“
Cliquen, die Geld für weitere Randale beschaffen. Das Dorf hier ist allerdings sicher und es
geht uns gut. Wenn mehr Patienten
kommen, ruf ich mal wieder an. In der
Zwischenzeit sei geknuddelt von Deiner Uta + Sérvulo + gruß bitte Karol.
P.S.
Für Feli alles alles Gute und für Dein Herz empfehlen wir Crategus CH 30 (C
30).
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