Hallo Ihr,
schon wieder eine so lange Schreibpause!
Heute ist ein Brief Utas an einen früheren Reiki-Schüler an der Reihe, der uns ein guter Freund war. Er war einer der Teilnehmer an den Reiki-Treffen, die Uta in der Zeit organisierte, als ich zu ihr eingezogen bin. Sie erzählt einiges über die Treffen und die wunderbaren Menschen, die daran teilgenommen haben. Ebenfalls erzählt sie weiter über unser Leben in Chiguará, und über unser Vorhaben, uns nach einem neuen Zuhause umzuschauen. Und: in der Zeit ist Wolfspitz Lobito in unserem Leben erschienen.
Und nun zum Brief:
21. Juli 2002
Lieber Lucky,
ganz lieben Dank für Deinen langen Brief vom 26.4. mit so viel Information für uns. Endlich erfahren wir wieder etwas aus Deinem Leben. Wir haben uns richtig gefreut und klar verstehen wir, wie knapp die Zeit oft ist und manchmal hat man ja auch keine Lust, sich hinzusetzen und zu schreiben. Uns geht das ähnlich. Alle Welt glaubt ja, wir machen hier Dauerferien, jedoch der Alltag ist auch hier richtig stressig, zumal nur der Einkauf der Lebensmittel immer ein Lotteriespiel ist, so, wie früher im Osten. Alle sind hier auch viel langsamer und alle haben Zeit, ich frage mich oft, warum wir nicht auch. Mit 4 Kötern im Haus und 4 Katzen ist immer was los und mit 620 qm zum Putzen und einem Garten, der mittlerweile mehr Urwald als Garten ist. Jedenfalls kannst Du dort nicht von einem zum anderen Ende sehen.
Sérvulos Praxis, geöffnet an den Wochenenden zwischen Vollmond und Neumond läuft ganz gut. Selbst wenn die Wirbelsäulenpatienten das Haus geheilt verlassen, so spricht sich dadurch rum, was hier geschieht. So kommen Patienten aus ganz Venezuela.
Eigentlich wäre ich ja jetzt Rentnerin, nur davon merke ich nicht viel. Mein Tag ist ein 14-Stunden-Tag. Das hält allerdings fit und ich genieße jeden Tag.
Reiki-Kurse finden nur noch sehr selten statt. Die Leute hätten die Kurse nämlich gern umsonst, um dann mit Reiki-Behandlungen „richtig“ zu verdienen. Hier ist vieles so anders. So leben wir umso intensiver Reiki und fühlen uns geschützt und geborgen.
Das mit Deinem Vermieter war ja ein Ding. Einen Hund einfach erschießen zu wollen, das sagt schon, mit wem Du es zu tun hattest. Ich bin froh, daß Ihr gleich ein neues Haus gefunden habt, Du, die Kinder und Hund und Katzen. Ich wünsche Euch viel Frieden im neuen Heim und: reinige es mit Reiki. (1. Symbol) Ich schätze, daß in dem schönen Innenhof diesmal Deine Geburtstagsfeier stattfindet. Wir gratulieren Dir herzlich und wünschen Dir für das kommende Lebensjahr viel viel Glück und ganz viel Liebe und Frieden, denn das hat Du verdient.
Wir sind übrigens auch auf der Suche nach einem neuen zu Hause, allerdings etwas kleiner, denn dieses Riesenhaus wird nur langsam zuviel. Ich möchte am Meer leben und 3 statt 10 Zimmern reichen mir. Brauche auch kein Grundstück mehr, das man nicht überschauen kann. Dieses Haus können gut 2 Familien teilen und wir bieten es demnächst in Deutschland an, für ca. € 150.000.- Da der Ort selbst eine höhere Schule hat, sind wir sicher, daß sich Interessenten finden. Der Traum von den Tropen existiert bestimmt noch - nie wieder Heizkosten und ein eigenes Auto ist unnötig. Derweil suchen wir auf der Isla Margarita.
Am Liebsten würde Sérvulo und na ja, auch ich, auf Aruba leben, denn dort waren wir im Juni. Die Preise für Häuser übersteigen aber den Preis für unser Haus um ein 3faches. Sérvulo schreibt bereits die großen Ressorts an um evtl. einen Job als Wirbelsäulentherapeut in fester Anstellung zu bekommen - Bin gespannt, wohin uns das Universum führt. Ich würde auch gern auf der Isla Margarita leben, denn gerade spreche ich Spanisch, da müßte ich schon wieder Papiemento lernen. Aber was solls, auch dazu bin ich bereit.
Deiner Mama wünschen wir recht gute Besserung. Hat sie denn jemanden, der sich um sie kümmern kann? Alte Menschen werden so hilflos und so zerbrechlich und sie brauchen so viel Nähe und Liebe. Hast Du noch Geschwister, die sich ihrer annehmen? Bei all dem, was Du mit Haus und Job und Kindern und Tieren um die Ohren hast bringt Dich die Krankheit Deiner Mama bestimmt in Streß. Ich wünsche Dir eine Lösung in Frieden und viel Hilfe.
Es freut uns, auch mal wieder was von Eva-Maria zu erfahren, denn sie hat nie geschrieben. Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist wunderbar und Eva-Maria hatte im Kurs bei Sérvulo auch die „Kraft“ in den Händen. Die hat nicht jeder und mir z. B. fehlt jegliche Sensibilität zum Ertasten der Wirbel. Wie wunderbar ist es, zu hören, daß Eva-Maria so guten Erfolg verzeichnen kann, -wie Sérvulo. Bin gespannt, wie das später bei Marita ausschaut. Hast Du mal was von Sabine Trenkner gehört? Was macht Heiner nach der Trennung von Eva-Maria? Arbeitet er noch in der Pinneberger Sparkasse? Hast Du mal wieder was von Carmen gehört und von Jutta + Familie? Es hat sich so vieles verändert bei Euch. Übrigens hat mir Beata einmal geschrieben und dann nie wieder und von Giesela Sievers haben wir auf unseren Brief auch nichts mehr gehört. Gruß sie ebenfalls und ihren Mann auch. Malt sie noch und macht sie noch Yoga? Wir denken oft an die Reiki-Treffen in Heist, bei Euch, und bei Sabine. Was war das für eine schöne Zeit. Leider finden hier keine Reiki-Treffen statt, da nachts die Verkehrsverbindungen schlecht sind und auch keiner gern nachts fährt. Auch insofern ist hier alles anders. Eigentlich leben wir hier nicht in einem anderen Erdteil sondern eher auf einem anderen Planeten. Vieles macht das Land aber lebenswert. Das Klima ist wunderbar, die Natur atemberaubend. Das Farbenspiel, allein die Vogelwelt, ist unbeschreiblich schön. Wir haben einen kleinen See im Garten, ganz seicht und dahinter, wie eine Kathedrale, einen Riesenbambus. Dort schwimmt unsere Wasserschildkröte und genießt ihren See. Die Katzen dösen und schauen ihr zu.
Seit Juni (nach dem Aruba-Urlaub) haben wir einen neuen Hund, „Lobito“ (finnischer Spitz in Fuchsbraun). Er wurde von Marzo (unserem Besuchshund - er gehört uns gar nicht) angeschleppt und lebte vor unserer Tür, denn ich wollte ihn nicht, er bekam nur Fressen. Wir mußten ihn einziehen lassen, weil er die Patienten zu beißen pflegte. Er heult wie ein Wolf und ist ganz lieb, ist stubenrein und zauberhaft verspielt und freundlich.
So, Lucky, feire Deinen Geburtstag schön und grüße alle von uns, in Gedanken feiern wir mit. Wir freuen uns, wenn Du Dich wieder meldest, alles Liebe von
Uta + Sérvulo.
schon wieder eine so lange Schreibpause!
Heute ist ein Brief Utas an einen früheren Reiki-Schüler an der Reihe, der uns ein guter Freund war. Er war einer der Teilnehmer an den Reiki-Treffen, die Uta in der Zeit organisierte, als ich zu ihr eingezogen bin. Sie erzählt einiges über die Treffen und die wunderbaren Menschen, die daran teilgenommen haben. Ebenfalls erzählt sie weiter über unser Leben in Chiguará, und über unser Vorhaben, uns nach einem neuen Zuhause umzuschauen. Und: in der Zeit ist Wolfspitz Lobito in unserem Leben erschienen.
Und nun zum Brief:
21. Juli 2002
Lieber Lucky,
ganz lieben Dank für Deinen langen Brief vom 26.4. mit so viel Information für uns. Endlich erfahren wir wieder etwas aus Deinem Leben. Wir haben uns richtig gefreut und klar verstehen wir, wie knapp die Zeit oft ist und manchmal hat man ja auch keine Lust, sich hinzusetzen und zu schreiben. Uns geht das ähnlich. Alle Welt glaubt ja, wir machen hier Dauerferien, jedoch der Alltag ist auch hier richtig stressig, zumal nur der Einkauf der Lebensmittel immer ein Lotteriespiel ist, so, wie früher im Osten. Alle sind hier auch viel langsamer und alle haben Zeit, ich frage mich oft, warum wir nicht auch. Mit 4 Kötern im Haus und 4 Katzen ist immer was los und mit 620 qm zum Putzen und einem Garten, der mittlerweile mehr Urwald als Garten ist. Jedenfalls kannst Du dort nicht von einem zum anderen Ende sehen.
Sérvulos Praxis, geöffnet an den Wochenenden zwischen Vollmond und Neumond läuft ganz gut. Selbst wenn die Wirbelsäulenpatienten das Haus geheilt verlassen, so spricht sich dadurch rum, was hier geschieht. So kommen Patienten aus ganz Venezuela.
Eigentlich wäre ich ja jetzt Rentnerin, nur davon merke ich nicht viel. Mein Tag ist ein 14-Stunden-Tag. Das hält allerdings fit und ich genieße jeden Tag.
Reiki-Kurse finden nur noch sehr selten statt. Die Leute hätten die Kurse nämlich gern umsonst, um dann mit Reiki-Behandlungen „richtig“ zu verdienen. Hier ist vieles so anders. So leben wir umso intensiver Reiki und fühlen uns geschützt und geborgen.
Das mit Deinem Vermieter war ja ein Ding. Einen Hund einfach erschießen zu wollen, das sagt schon, mit wem Du es zu tun hattest. Ich bin froh, daß Ihr gleich ein neues Haus gefunden habt, Du, die Kinder und Hund und Katzen. Ich wünsche Euch viel Frieden im neuen Heim und: reinige es mit Reiki. (1. Symbol) Ich schätze, daß in dem schönen Innenhof diesmal Deine Geburtstagsfeier stattfindet. Wir gratulieren Dir herzlich und wünschen Dir für das kommende Lebensjahr viel viel Glück und ganz viel Liebe und Frieden, denn das hat Du verdient.
Wir sind übrigens auch auf der Suche nach einem neuen zu Hause, allerdings etwas kleiner, denn dieses Riesenhaus wird nur langsam zuviel. Ich möchte am Meer leben und 3 statt 10 Zimmern reichen mir. Brauche auch kein Grundstück mehr, das man nicht überschauen kann. Dieses Haus können gut 2 Familien teilen und wir bieten es demnächst in Deutschland an, für ca. € 150.000.- Da der Ort selbst eine höhere Schule hat, sind wir sicher, daß sich Interessenten finden. Der Traum von den Tropen existiert bestimmt noch - nie wieder Heizkosten und ein eigenes Auto ist unnötig. Derweil suchen wir auf der Isla Margarita.
Am Liebsten würde Sérvulo und na ja, auch ich, auf Aruba leben, denn dort waren wir im Juni. Die Preise für Häuser übersteigen aber den Preis für unser Haus um ein 3faches. Sérvulo schreibt bereits die großen Ressorts an um evtl. einen Job als Wirbelsäulentherapeut in fester Anstellung zu bekommen - Bin gespannt, wohin uns das Universum führt. Ich würde auch gern auf der Isla Margarita leben, denn gerade spreche ich Spanisch, da müßte ich schon wieder Papiemento lernen. Aber was solls, auch dazu bin ich bereit.
Deiner Mama wünschen wir recht gute Besserung. Hat sie denn jemanden, der sich um sie kümmern kann? Alte Menschen werden so hilflos und so zerbrechlich und sie brauchen so viel Nähe und Liebe. Hast Du noch Geschwister, die sich ihrer annehmen? Bei all dem, was Du mit Haus und Job und Kindern und Tieren um die Ohren hast bringt Dich die Krankheit Deiner Mama bestimmt in Streß. Ich wünsche Dir eine Lösung in Frieden und viel Hilfe.
Es freut uns, auch mal wieder was von Eva-Maria zu erfahren, denn sie hat nie geschrieben. Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist wunderbar und Eva-Maria hatte im Kurs bei Sérvulo auch die „Kraft“ in den Händen. Die hat nicht jeder und mir z. B. fehlt jegliche Sensibilität zum Ertasten der Wirbel. Wie wunderbar ist es, zu hören, daß Eva-Maria so guten Erfolg verzeichnen kann, -wie Sérvulo. Bin gespannt, wie das später bei Marita ausschaut. Hast Du mal was von Sabine Trenkner gehört? Was macht Heiner nach der Trennung von Eva-Maria? Arbeitet er noch in der Pinneberger Sparkasse? Hast Du mal wieder was von Carmen gehört und von Jutta + Familie? Es hat sich so vieles verändert bei Euch. Übrigens hat mir Beata einmal geschrieben und dann nie wieder und von Giesela Sievers haben wir auf unseren Brief auch nichts mehr gehört. Gruß sie ebenfalls und ihren Mann auch. Malt sie noch und macht sie noch Yoga? Wir denken oft an die Reiki-Treffen in Heist, bei Euch, und bei Sabine. Was war das für eine schöne Zeit. Leider finden hier keine Reiki-Treffen statt, da nachts die Verkehrsverbindungen schlecht sind und auch keiner gern nachts fährt. Auch insofern ist hier alles anders. Eigentlich leben wir hier nicht in einem anderen Erdteil sondern eher auf einem anderen Planeten. Vieles macht das Land aber lebenswert. Das Klima ist wunderbar, die Natur atemberaubend. Das Farbenspiel, allein die Vogelwelt, ist unbeschreiblich schön. Wir haben einen kleinen See im Garten, ganz seicht und dahinter, wie eine Kathedrale, einen Riesenbambus. Dort schwimmt unsere Wasserschildkröte und genießt ihren See. Die Katzen dösen und schauen ihr zu.
Seit Juni (nach dem Aruba-Urlaub) haben wir einen neuen Hund, „Lobito“ (finnischer Spitz in Fuchsbraun). Er wurde von Marzo (unserem Besuchshund - er gehört uns gar nicht) angeschleppt und lebte vor unserer Tür, denn ich wollte ihn nicht, er bekam nur Fressen. Wir mußten ihn einziehen lassen, weil er die Patienten zu beißen pflegte. Er heult wie ein Wolf und ist ganz lieb, ist stubenrein und zauberhaft verspielt und freundlich.
So, Lucky, feire Deinen Geburtstag schön und grüße alle von uns, in Gedanken feiern wir mit. Wir freuen uns, wenn Du Dich wieder meldest, alles Liebe von
Uta + Sérvulo.
Comentarios
Publicar un comentario