Es folgt ein Brief von Uta an eine Reiki-Schülerin, die im Laufe der Jahre zu einer lieben Freundin von ihr geworden ist. Unser Alltag in dem Umgang mit den Tieren wird mit Einzelheiten beschrieben.
Es war die Zeit kurz nach Lillys Tod an Staupe, und kurz vor einem Putschversuch in meinem Heimatland.
Und nun zum Brief:
Es war die Zeit kurz nach Lillys Tod an Staupe, und kurz vor einem Putschversuch in meinem Heimatland.
Und nun zum Brief:
4.
Nov. 2001
Liebe
Brunhild,
wie
schnell ist ein Jahr vergangen und nun ist schon wieder Dein
Geburtstag. Wir denken an Dich und gratulieren Dir herzlich. Wir
wünschen Dir Heilung in all den Bereichen, wo Du sie brauchst. Wir
haben Dich vermisst und hoffen, daß es Dir mit Deinen Augen besser
geht. Ein wenig haben uns in diesem Jahr Deine Briefe gefehlt. Wir
wissen aber, daß Deine gesundheitliche Situation nicht so gut war.
So hoffen wir vom ganzen Herzen, daß Dein nächstes Lebensjahr
besser wird und auch, daß wir uns wiedersehen und Peter dazu.
Unser
Jahr hat auch viel Veränderung gebracht. Der Tod von Lilly und
danach der ganz schnelle Tod von Sandy haben das Tierleben im Haus
total verändert. Eigentlich haben wir ja nur noch Goofy + Pilly -
aber Marzo ist jeden Tag pünktlich 8 Uhr vor der Tür und geht erst
nach dem Abendessen. Pilly ist jetzt eine ganz starke Hündin, die
1. Hundedame im Haus und sie ist ein guter Wachhund. Das ganze Dorf
hat Angst vor ihr. Mit den Nachbarhunden ist Pilly jedoch ganz nett.
Die Nachbarin hat einen Winzling, einen Chihuawa? (weiß nicht, wie
man das schreibt) Dieser Winzling ist total verliebt in Pilly und
rast ins Haus, sobald die Tür offen ist.
Die
Katzen sind noch vollständig, Dorothee so fett wie noch nie. Alle
Katzen sind recht häuslich. Schneewittchen spricht richtig, wenn er
was will. Tiger fordert laut ihre Streicheleinheiten und Nasenbär
ist die unumstrittene Königin. Wir haben einen neuen Sessel im
Dachgarten, auf dem Sérvulo seit einem Monat sitzen "möchte",
der aber immer vom Katzenvolk bestezt ist. Im Moment hat Nasenbär
ihn erobert.
Das
Leben der Tiere - miteinander - hat sich gut entwickelt. Sie
respektieren sich und die Erziehung ist abgeschlossen, ich brauche
Gott sei Dank nicht mehr brüllen.
Unten
auf dem Nachbargrundstück lebt eine Glückskatze mit ihren Kindern -
wild! Das sind die Feinde, gegen die sich unsere Tiere verbündet
haben. Wir füttern ja die Hunde unten im Gartenhaus und auf das
restliche Essen warten die wilden Katzen, der Kater von der Nachbarin
etc.
Nun,
die "Wilden" haben sich gut entwickelt, alle 4 Kinder haben
überlebt, Dank dem Hundefutter. Unsere Katzen fressen nur
Friskies-Trockenfutter und frische Nieren. Die Hunde fressen
Ochsenmaul und Hühnerköpfe mit Reis und Gemüse. Ich habe so eine
Art Vertrag mit einem jungen Mann, der das Dorf freitags mit Hühnchen
versorgt. Ich kaufe immer 1 - 2 Hühnchen und dazu einen Eimer
voller Hühnerköpfe. Die Köter sind begeistert. Wir essen nun
regelmäßig Hühnchen auf Reis mit Gemüse, sind wegen der Hunde
keine Vegetarier mehr. Nur so komme ich an die Hühnerköpfe. Hier
ist jeglicher Einkauf etwas erpresserisch. Nun, lange Rede kurzer
Sinn; die Umstellung des Hundeessens hat uns zum
Tier-Spezialitäten-Restaurant gemacht. Bonbon, ein Sohn von Marzo,
der gegenüber Reculio lebt, rast immer gleich in den Garten, in der
Hoffnung, daß die Katzen etwas Essen übriggelassen haben.
Nach
wie vor machen wir abends gegen 5 Uhr unsere Runde mit den Hunden.
Es schließen sich unseren Hunden noch 2 bis 3 Tiere an. Bonbon
wartet ebenfalls gegen 5 Uhr vor der Tür und Peluscha, die kleine
Hündin von Maria Auxiliadora büchst aus, um mitzulaufen. Dann
begrüßen wir an den Treppen - bergab - Señor Nazib, Señora Olga
und Nagy. Bei ihnen lebt jetzt Pollito. Oft rasten wir dor, sitzen
auf den Treppen und Pollito ist begeistert, ebenfalls dabeizusein.
Die Runde, so kurz sie ist, - dauert! Wir begrüßen dann einen
Chow-Chow mit dem tollen Namen Euro. Dann geht es zum Haus von
Señora Magalli und dort wollen Tschipe und Nerón Aufmerksamkeit.
Ein kleiner Rüde - genannt Rocky - will dann auch begrüßt werden,
er liebt ebenfalls Pilly. Wenn wir dann zurück sind, trinken sie
erst mal alle Wasser in der Garage und streiten um das
Hunde-Trockenfutter. Danach gibt es für unsere 2 und Marzo Essen im
Gartenhaus und die Katzen wollen dann auch ihre Nieren. Dosmil, die
Schildkröte lebt auch noch und zeigt sich, wenn sie Fleisch will.
Das Jahr war sehr trocken, das Wasser wird rationiert und so ist
Dosmil viel vergraben in ihren Laubbergen. Hier ist so stark
abgeholzt worden, daß wir - trotz Regenzeit - für jeden Regen
dankbar sind. Gerade haben wir den Tank kontrolliert und
festgestellt, daß dort ein großer schwarzer Skorpion lebt. Er darf
das, er hält den Tank frei von Ungeziefer, das uns unsympathischer
ist.
Zu
Andreína haben wir wenig Kontakt, sie ist jetzt schon eine recht
berechnende junge Dame. Señora Carmen kommt noch (wenn sie kommt)
1x 2 Stunden pro Woche und putzt den Dachgarten. Sie hat jetzt eine
feste Arbeit beim Staat und verdient sich hier ein leichtes Geld.
Nur wenn ich sie mal bräuchte, dann versetzt sie mich, was meistens
vor einem Reiki-Kurs oder Besuch angebracht wäre. So habe ich das
ganze Haus incl. Praxis am Hals. Aber selbst gemacht ist es besser
gepflegt, als durch die Señora.
Mit
der Familie haben wir - bis auf Papa - wenig Kontakt und somit mehr
Frieden. Bin gespannt, was diesmal Weihnachten sein wird.
Ja,
und zu der Lage in der Welt? Was sich da entwickelt, ist ganz schön
deprimierend. Ich persönlich finde es schlimm, ein Land zu
bombardieren, weil sich dort "angeblich" Terroristen
befinden. Da käme mutmaßlich doch jedes Land infrage. Unser
Präsident hat sich bei Herrn Busch unbeliebt gemacht, weil er die
Angriffe mißbilligt. Nun munkelt man hier was von einem Putsch.
Also sitzen wir auch hier auf einem Pulverfaß. Gott sei Dank haben
wir Reiki und Reiki kommt täglich zum Einsatz. Was für ein
wunderbares Geschenk ist diese Energie, mein einziger Trost in dieser
Zeit. Ich hoffe, daß auch Dir Reiki viel Trost und Hilfe spendet.
So
Brunilein, nun bist Du wieder an die Buschtrommel angeschlossen.
Grüße Peter herzlich von uns und feiere Deinen Geburtstag schön,
wir denken an Dich.
Laß
Dich knuddeln von
Deiner
Uta + Sérvulo.
P.S.
Wir sind recht vorsichtig mit dem Internet wegen der Kontrollen und
der Viren. Die Kiddys kennen keinen schöneren Sport als die Viren
ins Internet zu geben. Ebenfalls eine gelangweilte
Wohlstandsgesellschaft.
Comentarios
Publicar un comentario